berichte |
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| zeitungsberichte: | ||||||||||
| 2006 2005 2004 | ||||||||||
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auch unser flugplatz wurde von den wassermassen nicht verschont:
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| prüfungserfolg | ||||||||||
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am samstag, 1. mai 2004 haben unsere schüler thomas matti und harald von siebenthal die flugprüfung bestanden. herzliche gratulation! |
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| mein erster soloflug - ein traum geht in erfüllung | ||||||||||
seit
meiner kindheit bin ich so richtig "angefressen" von der fliegerei und
habe schon als kleiner bub viele stunden auf dem flugplatz zweisimmen
verbracht. ich wollte nur eins einmal selber in so einem flieger sitzen
und fliegen. dieses jahr hat es mich so richtig gepackt. ich entschloss mich, das segelfliegen zu erlernen. nun bin ich mitten in der ausbildung und habe ca. 4 flugstunden doch am sa. 20. september 03 war ein ganz spezieller tag in meinem leben. am morgen machten ich und mein kollege (lernt auch segelfliegen) uns auf den weg. wir verbrachten einen super tag auf dem flugplatz und am nachmittag war es dann soweit nach insgesamt 19 flügen sagte der fluglehrer nur: "wenn du dich fit fühlst, kannst du alleine gehen." und so stieg ich mit einem "leichten" kribbeln im bauch in das segelflugzeug blanik hb-1075 ein. ich lasse mich über den platz schleppen dann, klinken, abkreisen und landen. erst jetzt bemerke ich was da eigentlich geschehen war. mein traum ist in erfüllung gegangen. ein "hammer" gefühl !!! thomas matti, boltigen 28.9.03 |
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unsere
kollegen/innen aus dem breisgau zu besuch (8. bis 21. juni 03).
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ein
tag im leben eines flugschülers (oder: die neuen leiden der fluglehrer!) |
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drrring!
acht uhr morgens. aus der traum vom ausschlafen - es hat sich ausgeschlafen, denn jetzt heisst es aufstehen und fertig machen für einen der vielen spannenden tage auf dem flugplatz! also: ich brauche eine sonnenbrille, einen sonnenhut, das mittagessen, mein flugbuch und natürlich, ganz wichtig, die segelflugkarte! denn heute geht's ab nach thun, das will gut vorbereitet sein. bei einem intensiven briefing werden wir darauf getrimmt, ja nur dann auszuklinken, wenn es der fluglehrer auch wirklich sagt! das wird auch sofort gespeichert, schliesslich will niemand später mal als feierabend-geschichte der fluglehrer zur allgemeinen belustigung beitragen. dann erhalten wir noch eine nachhilfelektion in meteorologie sowie einen crash-kurs in kartenfaltkunde und danach heisst's: ab ins flugzeug, auf nach thun! der start verläuft problemlos. immer schön dem schleppflugzeug nachfliegen. und ja schön die hand weit weg vom gelben griff (klinke)! und dann, plötzlich: aufwind! alles geht ganz schnell. der fluglehrer klinkt, dreht ein und schon geht's aufwärts. dann übernehme ich wieder das steuer - mit einigen schwierigkeiten geht's auch bei mir nach oben. wie wir da so kreisen, entdecke ich einen see. wissbegierig, wie die heutigen flugschüler halt so sind, erkundige ich mich nach der identität dieses sees. worauf ich ein knirschendes geräusch im hinteren teil des cockpits höre, was auf die entsetztheit des fluglehrers schliessen lässt, der sich wohl gerade überlegt, ob er nicht nächstes jahr einen obligatorischen kurs in geographie anbieten sollte. trotz meiner unwissenheit in sachen geographie haben wir es bis zum stockhorn geschafft. nach einer kleinen exkursion ans andere seeufer und einer begegnung mit einem mir bis dahin unbekannten segelflugzeug fliegen wir in den abkreisraum von thun ein. da sehe ich auch schon den gelben aufsetz-balken der landepiste. "super!" denke ich mir "den kann ich ja gar nicht verfehlen!" weit gefehlt! als ich in den final eindrehe, ist der gelbe balken plötzlich weg und vor mir ist links und rechts nur noch gras. "so ein mist aber auch!" geht es mir durch den kopf, "wo ist dieser balken? und welches ist nun die richtige piste? aha! ein bisschen weiter nach links - ja, gut so - und aufsetzen." die frage ist nun aber: wo bin ich gelandet? denn überall ist nur hohes gras, das kann ja gar keine piste sein... kann es doch! zum glück, denn es wäre ja wohl ein bisschen peinlich, wenn es schon drei pisten hat und man trotzdem keine trifft! da es nun mittag ist, gönnen wir uns eine erfrischung im fliegerbeizli in thun. nach einer fröhlichen plauderrunde mit unseren thuner kollegen machen wir uns mit deren flugplatz-bus auf den rückweg zur piste. da trifft mich doch schier der schlag: weg ist das schöne wetter, das stockhorn wird von einer dunklen wolkenwand eingehüllt. nach kurzer, telefonischer abklärung bezüglich der wetterlage in zweisimmen machen wir uns schnellstmöglich auf den rückweg. wir lassen uns ziemlich weit schleppen, so dass es ohne probleme bis nach hause reicht. nach dem klinken und kurzer verabschiedung des schlepp-piloten per funk gleiten wir ruhig richtung zweisimmen. dort angekommen habe ich natürlich keine ahnung, was der fluglehrer nun noch mit mir vor hat. damit ich nichts falsch mache, frage ich, was ich nun tun soll. "du bist der pilot!" tönt es von hinten her. also gut, bin halt ich der pilot und bereite mich auf die landung vor, die um einiges besser ausfällt als jene in thun. kaum ausgestiegen, werden wir auch schon umringt von neugierigen fliegerkollegen, die wissen wollen, wie das in thun so war. beim flieger-putzen kann ich dann auch alle erlebnisse von der seele reden. da habe ich mir dann auch diesen bericht hier eingehandelt... abschliessend kann ich sagen, dass es sich wirklich lohnt, eine solche ausbildung durchzuhalten. nebst viel spass und der stets guten stimmung, die auf dem flugplatz herrscht, fordert man sich mit jedem flug von neuem heraus und lernt seine eigenen grenzen kennen. ich kann nur jedem empfehlen, einmal ein schnupper-rundflug zu machen um so ein bisschen hinter die kulissen des fliegerlebens zu blicken und sich anstecken zu lassen! dgk/17.06.2003 |
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